Schnelles Internet für 134 Adressen im Bereich Mühlenstraße
- Weiterer Ausbau des Highspeed-Internets in Freudenberg
In Freudenberg wird der Breitbandausbau weiter vorangetrieben: Bis zu 134 Adressen im Bereich der Mühlenstraße können einen Highspeed-Internet-Anschluss erhalten. Möglich macht dies der eigenwirtschaftliche FTTC-Ausbau der Westenergie Breitband GmbH, in dem diese Adressen mit Internetgeschwindigkeiten von bis zu 250 Megabit pro Sekunde an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden.
Für Bürgermeisterin Nicole Reschke ist das eine gute Nachricht: „Als Stadtverwaltung begrüßen wir den weiteren Breitbandausbau. So haben noch mehr Haushalte und Gewerbebetriebe die Möglichkeit, das schnelle Internet zu nutzen. Gerade jetzt, wo Homeoffice und Homeschooling verstärkt in den Fokus rücken, ist eine stabile und schnelle Internetverbindung wichtiger denn je.“
Achim Loos, Westenergie-Kommunalmanager, erläutert, wie es zu dem eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau kommt: „Im Rahmen des vom Kreis geförderten Breitbandausbaus sind in Freudenberg etliche Multifunktionsgehäuse aufgestellt worden. Um jedoch zum geförderten Ausbaugebiet zu gehören, mussten gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Dieses Gebiet fiel daher nicht in das Förderprogramm. Deshalb bietet jetzt Westenergie die Möglichkeit, weitere Adressen an das schnelle Internet anzuschließen.“
Die Verbesserung kommt allerdings nicht automatisch. Um diese schnelle Internet-Anbindung auch nutzen zu können, ist ein Vertragsabschluss notwendig. Mehr Infos und Beratung vor Ort leistet der Vertriebspartner in Freudenberg, IT Systeme Slusalek, Bahnhofstraße 13.
Planung, Bau und Betrieb des Breitbandnetzes hat die Westnetz GmbH als regionale Netzgesellschaft der Westenergie übernommen.
Hintergrund:
Beim so genannten FTTC-Ausbau („Fibre-To-The-Curb“ = Glasfaser bis zum Bordstein bzw. in den Ort) werden die Glasfaseranschlüsse bis in die neuen Multifunktionsgehäusen (MFG) gelegt und von dort mittels Kupferkabeln mit den Hausanschlüssen verbunden. Physikalisch gesehen passiert im MFG Folgendes: Die optischen (Licht)Signale werden in elektrische Signale umgesetzt und gleichzeitig kommt das Vectoring-Verfahren zum Einsatz, das die elektromagnetischen Störungen unterdrückt, um per Kupferkabel und Telefon-Anschluss schnelles Internet zu gewährleisten.
Bild: Projektleiter Philipp Stöber (Westnetz GmbH), Westenergie-Kommunalmanager Achim Loos und Bürgermeisterin Nicole Reschke zeigen an einem Glasfaserschrank (Multifunktionsgehäuse) den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau im Bereich Mühlenstraße.