Ostergrüße in besonderen Zeiten
Liebe Freudenbergerinnen und Freudenberger,
die Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmen aktuell unser ganzes Leben. Gemeinsam versuchen wir alles, was möglich ist, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Dabei müssen wir so manche Einschränkung in Kauf nehmen, insbesondere die der sozialen Kontakte.
Gerade zur Osterzeit nötigt dies uns allen ein hohes Maß an Disziplin ab. Schließlich können Verwandte, Freunde und Bekannte nicht wie gewohnt zusammenkommen. Doch ich bin sehr positiv gestimmt, dass wir diese Zeit bewältigen werden und möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich an die Regeln halten und Rücksicht nehmen. Ich bin überzeugt, dass dies auch am sonnigen Osterwochenende gelingen wird. Die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes stellen während ihrer regelmäßigen Kontrollen nur wenige Verstöße gegen die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung fest.
Bedanken möchte ich mich auch bei allen, die unser Gesundheits- und Pflegesystem sowie die Grundversorgung sicherstellen. Auf den Schultern von Pflegekräften, Krankenschwestern, Ärzten, den Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst oder bei der Polizei, im Gesundheitsamt, der Kreisverwaltung oder bei uns in der Stadtverwaltung lastet große Verantwortung. Auch im Einzelhandel wird Enormes geleistet.
Tag für Tag müssen der Lage entsprechend Entscheidungen getroffen werden. Als Bürgermeisterin stimme ich mich eng mit Landrat Andreas Müller und dem Krisenstab des Kreises ab. Für Freudenberg rufe ich mehrmals wöchentlich den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse zusammen, um die Auswirkungen der Pandemie auf alle Bereiche des Lebens in unserer Stadt zu durchdenken und notwendige Maßnahmen auf den Weg zu bringen.
Die Gesellschaft ist gefordert, insbesondere ist unser aller Solidarität den Mitmenschen gegenüber gefragt. Dabei darf ich immer wieder feststellen, wie enorm die Hilfsbereitschaft in Freudenberg ist. Achten Sie weiter aufeinander, rufen Sie Ihre Nachbarn an und fragen Sie, ob es ihnen gut geht. Nehmen Sie die Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen ernst. Manch einer wird sich auch Gedanken um die berufliche Zukunft machen. Seien Sie weiterhin füreinander da. Und lassen Sie uns noch ein Stück weit geduldig sein, nach den Ostertagen wird entschieden, wie es in unseren Schulen, der Wirtschaft und unserem Freizeitverhalten weitergehen kann.
Bleiben Sie gesund, schöne Ostern.
Nicole Reschke
Bürgermeisterin