Seiteninhalt
22.03.2019

Licht aus für den Klimaschutz:

Kommunen in Siegen-Wittgenstein setzen mit „Earth Hour“ ein Zeichen

Auf der ganzen Welt wird es am Samstag, 30. März, wieder für eine Stunde lang dunkel. Von 20:30 bis 21:30 Uhr schalten Bürger, Kommunen, Unternehmen, Vereine und viele andere Akteure dann während der „Earth Hour“ 60 Minuten lang das Licht aus. Damit machen sie darauf aufmerksam, dass der Klimawandel und das Aufzehren der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen durch den Menschen zwar weithin bekannt sind, aber diese Entwicklungen immer noch viel schneller voran schreiten als die Fähigkeit und der Willen der Weltgesellschaft, darauf angemessen zu reagieren.
Auch zahlreiche Kommunen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein unterstützen die weltweit größte Klimaschutz-Aktion. Die Liste der Objekte und Gebäude in Siegen-Wittgenstein, die aktiv an der „Earth Hour“ beteiligt sind, ist lang: Mit dabei sind verschiedene Schulen, Plätze, Kirchen, Rathäuser und andere öffentliche Gebäude im Kreisgebiet.

Die kommunalen Klimaschutzbeauftragten sind sich einig: das Besondere an der „Earth Hour“ ist, dass sich alle Menschen daran beteiligen können. Selbst Kinder verstehen schon, dass das Licht gelöscht wird, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. „Klimaschutz ist auch für die Jugendlichen in Siegen-Wittgenstein ein wichtiges Thema. Erst vor kurzem sind auch bei uns hunderte Schüler auf die Straße gegangen, um sich für eine nachhaltige Klimapolitik stark zu machen. Auch die ‚Earth Hour‘ ist eine hervorragende Chance, ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz zu setzen“ betont Landrat Andreas Müller.

Dass Aktionen wie die „Earth Hour“ dringend notwendig sind, unterstreicht auch der Klimaschutzmanager des Kreises, Dr. Dominik Düber: „Sowohl im nationalen als auch im internationalen Maßstab gelingt es uns nicht, nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen. Damit gefährden wir mittlerweile die Lebensgrundlagen nicht zu künftiger, sondern auch gegenwärtig lebender Generationen. Wir brauchen daher eine Aufmerksamkeit für den Klima- und Ressourcenschutz, die vom Wissen zum Handeln führt.“

Für Nicole Reschke, Bürgermeisterin der Stadt Freudenberg, ist die aktive Teilnahme ihrer Stadt selbstverständlich: „Jeder ist aufgerufen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und auch im Kleinen bewusst die Umwelt zu schützen. So wird die Stadt Freudenberg ebenfalls ein sichtbares Zeichen setzen“.

Zur Geschichte der „Earth Hour“:

Am 31. März 2007 schalteten erstmal mehr als 2,2 Millionen Familien im australischen Sydney bei sich zu Hause das Licht aus, um ein symbolisches Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Aus dieser Initiative hat sich mit der „Earth Hour“ die weltweit größte Umweltschutzaktion entwickelt. So bleiben auch in diesem Jahr zahlreiche Sehenswürdigkeiten, bekannte und öffentliche Gebäude für eine Stunde im Dunkeln. Dann findet bereits zum 13. Mal die von der Umweltschutzorganisation WWF organisierte, weltweite „Earth Hour“ statt.

Weitere Informationen zur weltweiten Earth Hour 2019 gibt es unter www.wwf.de/earthhour sowie in den digitalen Medien unter #EarthHour und #Connect2Earth.

Übersicht über die Gebäude, die während der „Earth Hour“ 2019 in Freudenberg verdunkelt werden.

Freudenberg

  • Osterbergschule
  • Grundschule Alchen
  • Grundschule Freudenberg
  • Flecker Backes