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05.02.2022

Leiser Einzug ins neue Feuerwehrgerätehaus

Ohne Festzug, ohne Feier, dafür aber mit großer Freude hat die Feuerwehreinheit Freudenberg ihr neues Domizil bezogen: Ab sofort starten die Kameradinnen und Kameraden von der Lohmühle aus in die Einsätze. Unter größtmöglichen Hygienemaßnahmen ist nun der Umzug vom Marktplatz an den ausgewählten Standort durchgeführt worden. Bürgermeisterin Nicole Reschke, die Wehrleitung mit Rainald Thiemann und Maik Rother sowie Einheitsführer Christian Ebener überzeugten sich vor Ort, dass Räumlichkeiten und Abläufe für die ehrenamtlich Aktiven bestmöglich abgestimmt sind.

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„Das ist ein bedeutender Tag für die ganze Stadt, denn wir können endlich optimale Bedingungen für all diejenigen zur Verfügung stellen, die sich um den Brandschutz, Hilfeleistungen und den Katastrophenschutz im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger kümmern“, sagte Bürgermeisterin Reschke. „Insbesondere für die Kameradinnen und Kameraden besteht jetzt im Übungs- und Einsatzfall größtmögliche Sicherheit, denn Einsatz- und Privatkleidung werden voneinander getrennt, die Abstände zwischen den Fahrzeugen entsprechen den Vorgaben, Abgasabsauganlagen sind installiert, Umkleiden-, Sanitär- und Aufenthaltsräume für Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche sind vorhanden und die Erschließung deutlich verbessert“, erklärte Feuerwehrchef Rainald Thiemann.

Mitte 2016 haben Verwaltung und Wehrleitung mit Vorüberlegungen zum Anforderungsprofil und Standort eines potenziellen Neubaus begonnen. Im Juli 2017 folgte der entsprechende Ratsbeschluss über den Brandschutzbedarfsplan. 2018 wurde das 2600 Quadratmeter große Grundstück erworben sowie das Änderungsverfahren des Bebauungsplans eingeleitet. Mitte August 2020 ist die Beauftragung an die Firma Hundhausen als Generalunternehmer gegangen, kurz darauf schritt man gemeinsam zum Spatenstich.

„Und jetzt stehen wir hier und sind sehr dankbar, dass wir in enger Abstimmung mit dem städtischen Gebäudemanagement unsere Bedarfe anbringen und sehr gute Lösungen gefunden haben. Die Motivation für unsere ehrenamtliche Arbeit ist groß, denn uns werden beste Bedingungen zur Verfügung gestellt“, so Einheitsführer Christian Ebener, der mit Thomas Siebel, Andreas Bathe und Patrick Goerke das interne „Baugremium“ bildete.
Das Gebäude besteht aus einem zweigeschossigen Sozialtrakt (475 m²), einem Verbindungsbau sowie einer eingeschossigen Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen auf 275 m². Im Inneren befinden sich Schulungsraum, Jugendraum, Werkstatt, Büro, WC-Räume für Kinder, Damen und Herren sowie Umkleiden und Duschen. Auch dem Klimaschutz wird Rechnung getragen, umgesetzt wurden ein begrüntes Dach auf dem Sozialtrakt sowie eine Photovoltaikanlage auf der Fahrzeughalle. Die Gesamtkosten blieben mit knapp 2,5 Millionen Euro im vorgegebenen Rahmen.

Die Kameradinnen und Kameraden haben den Umzug in kleinen Teams vorbereitet und das Gerätehaus nun offiziell in Betrieb genommen. „Die Festivitäten müssen noch ein wenig warten, bis die pandemische Entwicklung es zulässt“, sagte Bürgermeisterin Reschke und fügte an: „Wir haben viel Grund dankbar zu sein. Es wird die Zeit im Frühjahr oder Sommer kommen, in der wir uns mit allen Beteiligten, Nachbarschaft und Bürgerschaft die Räumlichkeiten anschauen werden und die Einweihung nachträglich gebührend feiern.“