Inklusion auch im Freizeitbereich: Erstes Netzwerktreffen der Region Freudenberg
Anfang des Jahres wurde im Kreuztaler Verein INVEMA, der sich seit 1993 für die Integration von Menschen mit Behinderung einsetzt, ein von der Aktion Mensch gefördertes Projekt initiiert, in dem sich Träger und Anbieter der Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam auf den Weg machen, ihre bestehenden Freizeitangebote inklusiv zu gestalten. Das bedeutet, Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention die Teilhabe im Freizeitbereich zu ermöglichen und zwar da, wo dies auch alle anderen Kinder und Jugendliche ohne Behinderung tun.
Eines der Angebote des Projekts ist es, acht regionale Netzwerke aufzubauen, in denen sich die Akteure aus dem Freizeitbereich (Kirchen, Verbände, Sportvereine, Kommunen etc.) austauschen können, in denen Erfahrungen gebündelt werden und in denen auch Fortbildungen zum Themenkomplex „Inklusion im Freizeitbereich“ stattfinden werden. Das erste Netzwerktreffen für die Region Freudenberg hat am 10. Juli im Jugendtreff der Evangelischen Jugendallianz Freudenberg „Chilli“ stattgefunden. „Ich bin sehr froh darüber, dass die Resonanz auf unser Projekt positiv ist und ich freue mich und bin dankbar dafür, dass wir schon einige Kooperationspartner finden konnten, die mit uns den Inklusionsprozess in Gang bringen möchten – und das meist ehrenamtlich.“ sagt Christina Jaeschke aus dem INVEMA-Projektleitungsteam. Am ersten Netzwerktreffen der Region beteiligten sich Bernd Meichelböck (Jugendpfleger der Stadt Freudenberg), Volker Peterek (hauptamtl. Jugendreferent der Ev. Jugend), Dorothea Möglich (hauptamtl. Jugenddiakonin der Ev. Freikirchl. Gemeinde Freudenberg), Reiner Wagener (Vorsitzender des DPSG-Stammes St. Marien Freudenberg), Horst Uebach (Vorsitzender des AWO Ortsvereins Freudenberg), Katharina Schüren (Jugendwartin & Übungsleiterin des TV Freudenberg) und Ulrike Monreal (Vorsitzende FRids Freudenberger Kids e.V.). Einige der Teilnehmenden haben bereits Vorerfahrung mit Menschen mit Beeinträchtigung, so dass bereits bei dem ersten Netzwerktreffen eine rege Diskussion zustande kam, wie man die Entwicklung, hin zu inklusiven Freizeitangeboten, am besten angehen kann. Dabei spielt natürlich auch der Aspekt der Finanzierbarkeit eine Rolle, wenn es zum Beispiel darum geht inklusive Ferienfreizeiten anzubieten und natürlich wenn es um den Abbau von baulichen Barrieren geht. „Es muss bei der Thematik viel bedacht werden, denn wir möchten am liebsten allen Beteiligten positive Erfahrungen ermöglichen“, so Volker Peterek.
Auch stellt sich das Netzwerk die Frage, wie man erreichen kann, dass Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung und nicht zuletzt deren Eltern davon erfahren, dass sie bei den bestehenden Freizeitangeboten der Kooperationspartner herzlich willkommen sind. Zu diesem Zweck sieht der Verein INVEMA vor, im Rahmen des Projekts Öffentlichkeitsarbeit in „beide Richtungen“ zu machen. Angedacht ist, eine Liste mit allen inklusiven Freizeitangeboten zu veröffentlichen, die an das Projekt gekoppelt sind und bei denen sichergestellt ist, dass sich MitarbeiterInnen oder ÜbungsleiterInnen Beratung und Hilfestellung beim INVEMA Projektteam holen, wenn dies notwendig ist. „Kein Kooperationspartner soll das Gefühl haben, mit der Herausforderung allein zu sein.“ betont Christina Jaeschke. Daher wird sich das INVEMA-Projektteam mit dem geplanten Fortbildungsangebot zum Themenkomplex Inklusion auch an den Bedürfnissen der Kooperationspartner orientieren.
Nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ sollen in dem Projekt Menschen mit Beeinträchtigung mitarbeiten, die als „Experten in eigener Sache“ ihre Erfahrungen und ihr know-how miteinbringen sollen. Für die Region Freudenberg wird noch dringend jemand gesucht, der das Projektteam als ‚Experte in eigener Sache‘ unterstützt und der sich mit den Zielen des Projekt identifizieren kann. Die ‚Experten in eigener Sache“ dienen der Qualitätssicherung des Projekts und die Kooperationspartner können von der Beratung aus erster Hand profitieren. Nicht zuletzt profitieren natürlich alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung von dem Inklusionsprojekt, da einmal mehr soziales Lernen stattfindet und ein vielfältiges Miteinander gelebt werden kann.
Das nächste Netzwerktreffen für die Region Freudenberg wird am 9. Oktober 2013 stattfinden. Akteure aus dem Freizeitbereich sind herzlich dazu eingeladen, sich mit dem Projektleitungsteam in Verbindung zu setzen.
Zuständig für die Regionen „Netphen“, „Freudenberg“, „Neunkirchen und Burbach“:
Christina Jaeschke - Telefon: (02732) 55290-23 ; e-mail: c.jaeschke@invema-ev.de
Zuständig für die Regionen „Siegen“ und „Wilnsdorf“:
Katja Mandt - Telefon: (02732) 55290-22 ; e-mail: k.mandt@invema-ev.de
Zuständig für die Regionen „Kreuztal“, „Hilchenbach“, „Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück“:
Daniela Dickel - Telefon: (02732) 55290-22 ; e-mail: d.dickel@invema-ev.de
Eines der Angebote des Projekts ist es, acht regionale Netzwerke aufzubauen, in denen sich die Akteure aus dem Freizeitbereich (Kirchen, Verbände, Sportvereine, Kommunen etc.) austauschen können, in denen Erfahrungen gebündelt werden und in denen auch Fortbildungen zum Themenkomplex „Inklusion im Freizeitbereich“ stattfinden werden. Das erste Netzwerktreffen für die Region Freudenberg hat am 10. Juli im Jugendtreff der Evangelischen Jugendallianz Freudenberg „Chilli“ stattgefunden. „Ich bin sehr froh darüber, dass die Resonanz auf unser Projekt positiv ist und ich freue mich und bin dankbar dafür, dass wir schon einige Kooperationspartner finden konnten, die mit uns den Inklusionsprozess in Gang bringen möchten – und das meist ehrenamtlich.“ sagt Christina Jaeschke aus dem INVEMA-Projektleitungsteam. Am ersten Netzwerktreffen der Region beteiligten sich Bernd Meichelböck (Jugendpfleger der Stadt Freudenberg), Volker Peterek (hauptamtl. Jugendreferent der Ev. Jugend), Dorothea Möglich (hauptamtl. Jugenddiakonin der Ev. Freikirchl. Gemeinde Freudenberg), Reiner Wagener (Vorsitzender des DPSG-Stammes St. Marien Freudenberg), Horst Uebach (Vorsitzender des AWO Ortsvereins Freudenberg), Katharina Schüren (Jugendwartin & Übungsleiterin des TV Freudenberg) und Ulrike Monreal (Vorsitzende FRids Freudenberger Kids e.V.). Einige der Teilnehmenden haben bereits Vorerfahrung mit Menschen mit Beeinträchtigung, so dass bereits bei dem ersten Netzwerktreffen eine rege Diskussion zustande kam, wie man die Entwicklung, hin zu inklusiven Freizeitangeboten, am besten angehen kann. Dabei spielt natürlich auch der Aspekt der Finanzierbarkeit eine Rolle, wenn es zum Beispiel darum geht inklusive Ferienfreizeiten anzubieten und natürlich wenn es um den Abbau von baulichen Barrieren geht. „Es muss bei der Thematik viel bedacht werden, denn wir möchten am liebsten allen Beteiligten positive Erfahrungen ermöglichen“, so Volker Peterek.
Auch stellt sich das Netzwerk die Frage, wie man erreichen kann, dass Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung und nicht zuletzt deren Eltern davon erfahren, dass sie bei den bestehenden Freizeitangeboten der Kooperationspartner herzlich willkommen sind. Zu diesem Zweck sieht der Verein INVEMA vor, im Rahmen des Projekts Öffentlichkeitsarbeit in „beide Richtungen“ zu machen. Angedacht ist, eine Liste mit allen inklusiven Freizeitangeboten zu veröffentlichen, die an das Projekt gekoppelt sind und bei denen sichergestellt ist, dass sich MitarbeiterInnen oder ÜbungsleiterInnen Beratung und Hilfestellung beim INVEMA Projektteam holen, wenn dies notwendig ist. „Kein Kooperationspartner soll das Gefühl haben, mit der Herausforderung allein zu sein.“ betont Christina Jaeschke. Daher wird sich das INVEMA-Projektteam mit dem geplanten Fortbildungsangebot zum Themenkomplex Inklusion auch an den Bedürfnissen der Kooperationspartner orientieren.
Nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ sollen in dem Projekt Menschen mit Beeinträchtigung mitarbeiten, die als „Experten in eigener Sache“ ihre Erfahrungen und ihr know-how miteinbringen sollen. Für die Region Freudenberg wird noch dringend jemand gesucht, der das Projektteam als ‚Experte in eigener Sache‘ unterstützt und der sich mit den Zielen des Projekt identifizieren kann. Die ‚Experten in eigener Sache“ dienen der Qualitätssicherung des Projekts und die Kooperationspartner können von der Beratung aus erster Hand profitieren. Nicht zuletzt profitieren natürlich alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung von dem Inklusionsprojekt, da einmal mehr soziales Lernen stattfindet und ein vielfältiges Miteinander gelebt werden kann.
Das nächste Netzwerktreffen für die Region Freudenberg wird am 9. Oktober 2013 stattfinden. Akteure aus dem Freizeitbereich sind herzlich dazu eingeladen, sich mit dem Projektleitungsteam in Verbindung zu setzen.
Kontakt zum Leitungsteam des Projekts:
Zuständig für die Regionen „Netphen“, „Freudenberg“, „Neunkirchen und Burbach“:
Christina Jaeschke - Telefon: (02732) 55290-23 ; e-mail: c.jaeschke@invema-ev.de
Zuständig für die Regionen „Siegen“ und „Wilnsdorf“:
Katja Mandt - Telefon: (02732) 55290-22 ; e-mail: k.mandt@invema-ev.de
Zuständig für die Regionen „Kreuztal“, „Hilchenbach“, „Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück“:
Daniela Dickel - Telefon: (02732) 55290-22 ; e-mail: d.dickel@invema-ev.de