Seiteninhalt
30.05.2015

Grenzwanderung am Hohenhainer Schlag und Exkursion zum Holzklauer Schlag

10. Juni 2015 / 21. Juni 2015

Grenzwanderung am Hohenhainer Schlag

HohenSchlag
HohenSchlag
Am 10. Juni 2015 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr, Treffpunkt Wanderparkplatz.

Am Ortsende von Hohenhain in Richtung Freudenberg befindet sich beiderseits der Kreisstraße das Bodendenkmal "Alte Schanze / Dicker Schlag" - eine ausgedehnte, mächtige Schanzanlage, die noch größtenteils erhalten und gut zu erkennen ist. Sie kontrollierte die bedeutende mittelalterliche Landstraße Siegen-Köln (Brüderstraße), die hier die Nassau-Siegener Landhecke durchquerte, und sicherte so den Zugang zum Siegerland ab. Die "Alte Schanze Hohenhain" war der am stärksten befestigte Durchgang der gesamten "Siegener Landhecke”. Zwei Bollwerke, drei Schanzen und fünf Sperrwälle mit mindestens vier Schlagbäumen machten ihn zum "Dicken Schlag" - er wurde 1467 erstmals erwähnt.

Anschließend ist eine Einkehr ins Café - Restaurant "Zur Alten Schanze" unweit der historischen Grenzbefestigung möglich.

Die Exkursion rund um den Hohenhainer Schlag findet in Kooperation mit dem Regionale-Projekt "Eisenstraße Südwestfalen" statt.

 

 

Exkursion zum Holzklauer Schlag

OberholzklauerSchlagDSC_0280
OberholzklauerSchlagDSC_0280

Am Sonntag, den 21. Juni 2015 lädt der Oberholzklauer Ortsheimatpfleger Eike Otto Hammel zu einer Exkursion auf einem Teilstück der Eisenstraße Südwestfalen ein.

Der etwa 2-stündige Rundgang beginnt um 14 Uhr am Backes in Oberholzklau (Am Löh 16, 57258 Freudenberg-Oberholzklau, neben dem Dorfgemeinschaftshaus in der alten Schule) und führt zunächst durch den Kern des über 900 Jahre alten Grenzortes mit seinen verschiedenen denkmalgeschützten Gebäuden. Danach geht es dann Richtung „Grenze“ – war doch das Siegerland vor mehr als 200 Jahren vom „kurkölnischen" Sauerland durch eine Grenzbefestigung, dem „Kölschen Heck", mit Gräben, Wällen und Hecken abgetrennt. Der „Holzklauer Schlag“, ein früherer Grenzübergang, der durch Schlagbäume und Wehranlagen gesichert war, geht bis auf die Mitte des 15. Jahrhunderts zurückgeht. Dort gibt es neben dem alten Grenzstein von 1690, dem Grenzwall und einer komplett erhaltenen Schanze auch noch einen alten Hohlweg mit tiefen Spurrillen zu sehen, auf dem die Waren mit einachsigen Karren transportiert wurden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es wird ein Kostenbeitrag von 1,50 € / Person erhoben.

Anschließend ist es möglich sich bei Kaffee und Kuchen im Backes zu stärken - an diesem Sonntag ist nämlich Backestag in Oberholzklau. Brote und Kuchen können bis Donnerstag, den 18. Juni 2015, bei Anita Klein (Tel. 02734-8443) bestellt werden (Abholung  bis 14 Uhr). Mehr Infos unter: http://www.freudenberg-oberholzklau.de