Deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz
„Unsere Gesamtschule steht für eine offene Gesellschaft. Wir haben eine klare Haltung, stehen für Toleranz und Vielfalt!“ Mit deutlichen Worten und einem sichtbaren Zeichen reagierten Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke, Gesamtschulleiter Reto Stein und Schülersprecherin Ally Bäumer auf den gestrigen Vorfall, als auf dem Schulhof eine Regenbogenflagge angezündet wurde. Stellvertretend für den Schulträger, die Schulleitung, das Lehrerkollegium und die Schülerschaft haben sie im Schulzentrum eine Regenbogenfahne angebracht und das weitere Vorgehen besprochen. In der Mittagspause werden Buttons in Regenbogenfahnen hergestellt und an die Schüler*innen verteilt, es finden zudem viele Gespräche in den Klassen statt, die Aufklärungs- und Präventionsarbeit wird fortgesetzt und intensiviert, bereits seit einigen Wochen fährt ein Bus mit dem Motto „Schule ohne Rassismus – Gesamtschule Freudenberg“ auf der Strecke Freudenberg Richtung Siegen.
Schulleiter Reto Stein betonte: „An unserer Schule ist kein Platz für Intoleranz. An unserer Schule ist kein Platz für Gewalt. An unserer Schule sind alle Menschen willkommen, egal welcher Herkunft oder sexueller Orientierung.“ Bürgermeisterin Nicole Reschke unterstützt dies und sagt: „Wir zeigen Zivilcourage in unserer Schule. Als Mitglied des Netzwerks „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ geben wir allen an unserer Schule die Möglichkeit das Miteinander aktiv mitzugestalten, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Gewalt und Mobbing wenden.“
So sieht das auch Ally Bäumer: „An unserer Schule werden alle Schüler*innen akzeptiert, egal welche sexuelle Orientierung sie haben. Jede sollte in dieser Gesellschaft so angenommen werden wie er/sie ist. Wir sind Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, das kann uns keiner nehmen.“