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Vorbereitung auf Notsituationen

In den vergangenen Jahren haben Ereignisse wie Starkregen oder Stürme, aber auch die Coronapandemie gezeigt, dass Notfälle plötzlich auftreten können. Das staatliche Hilfeleistungssystem greift in solchen Situationen und bietet Unterstützung. Auch die Stadt Freudenberg überarbeitet stetig ihre Hilfspläne und ist in engem Austausch mit den Beteiligten des Zivil- und Katastrophenschutzes. Doch auch jeder Einzelne ist gefragt, sich vorzubereiten, um im Fall von Unwettern oder Stromausfällen eine gewisse Zeit zuhause mit dem Notwendigsten versorgt zu sein.

Welche Regelungen gelten derzeit?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat dazu Verordnungen erlassen.

Seit 1. September 2022:

Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über kurzfristig wirksame Maßnahmen

Seit 1. Oktober 2022:

Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung über mittelfristig wirksame Maßnahmen

Was Sie selbst tun können

Durch ein Unwetter können Gebäude und Straßen beschädigt werden; bei einem Stromausfall würden Supermarktkassen ausfallen. Beides kann den gewohnten Einkauf unmöglich machen. Bei einem Stromausfall funktionieren auch Telefone nicht mehr, Gefriertruhen tauen ab, ein Radio kann nur mit Batterien betrieben werden.  Deshalb ist es gut, in vernünftigem Rahmen privat vorzusorgen und einen Lebensmittel- und Bargeldvorrat für einige Tage zu Hause anzulegen. Wenn der Strom für einen oder mehrere Tage flächendeckend ausfällt, ist es z.B. wichtig, ausreichend Trinkwasser (2 Liter pro Person und Tag), Kerzen, unverderbliche Lebensmittel, Batterien für Taschenlampen und Radio sowie Medikamente im Haus zu haben.   

Ausführliche Informationen und eine vollständige Checkliste für die Vorbereitung finden die Bürgerinnen und Bürger beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de

Die Stadtverwaltung empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern sich mit den Themen „Energie sparen“ und „Vorsorge treffen“ zu beschäftigen und frühzeitig für das eigene Umfeld Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Spielerisch kann man sein Wissen dazu testen unter  dem Motto „Was geht, wenn nichts mehr geht? Mach den Check mit dem „BLACKOUT-QUIZ!“ https://kst2022.nrw/quiz/.