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28.05.2018

Saubere Sache: Öffentliche E-Ladesäulen in Freudenberg

Stadt stellt sich für die nächste Generation der Elektromobilität auf

E-Ladestationen auf der Wilhelmshöhe
E-Ladestationen auf der Wilhelmshöhe

Beim Thema E-Mobilität bewegt sich etwas in Freudenberg, denn die Stadt erhält vier öffentliche Schnellladesäulen. Sowohl Ortsansässige als auch Durchreisende können diese ab sofort auf der Wilhelmshöhe nutzen. Der Standort mit Ladesäulen mit bis zu 50kW ist bereits für High Power Charging (HPC) vorbereitet, so dass alle Nutzer von Elektrofahrzeugen der kommenden Generation von deutlich verkürzten Ladezeiten profitieren. Mittelfristig werden die Ladesäulen auf 175kW und sogar auf 350 kW hochgerüstet, dadurch laden kommende Generationen von E-Fahrzeuge bereits 100km in fünf Minuten und in weniger Zeit.

Ermöglicht wird das Projekt durch die Zusammenarbeit mit dem Ladeinfrastrukturbetreiber Allego und dem Forschungsvorhaben SLAM (Schnellladenetz für Achsen und Metropolen). Das von der deutschen Regierung geförderte Projekt SLAM soll helfen, Geschäftsmodelle für den Betrieb von Schnellladestationen in Metropolen und entlang der Bundesautobahnen zu entwickeln sowie die künftige Entwicklung zu höheren Ladeleistungen vorzubereiten. Denn die Elektromobilität nimmt in Deutschland Fahrt auf, immer mehr elektrifizierte Fahrzeugmodelle wecken das Interesse der Menschen hierzulande. Die konsequente Verbreitung der Elektromobilität funktioniert allerdings nur, wenn ein zuverlässiges und einfach zugängliches Netz von Lademöglichkeiten existiert und die Nutzer die Möglichkeit haben, in kurzer Zeit genügend Energie zu laden, um die täglichen Fahrten abzudecken.

Die Elektromobilität spielt nicht nur in Ballungszentren, sondern auch im ländlichen Raum eine zunehmende Rolle. Denn der bisher limitierende Faktor Reichweite von Elektroautos wird nach und nach behoben. So hat die durchschnittliche Reichweite von Elektroautos bereits die 250-Kilometer-Marke durchbrochen. Bis 2020 könnten E-Autos sogar 450 Kilometer mit einer  Batterieladung schaffen. Die Ladesäulen in Freudenberg gewährleisten künftig die Sicherheit des Auf- und Zwischenladens.

Davon soll auch die Stadt selbst profitieren. Je nach Länge des Zwischenstopps auf der Wilhelmshöhe bietet sich für alle Nutzer ein Abstecher in die Freudenberger Altstadt an. Der „Alte Flecken“ begeistert Jahr für Jahr zahlreiche Touristen. Während der Ladezeit können Besucher, die Gassen mit den bezaubernde Fachwerkhäuser entdecken, oder auch einen Einkaufsbummel genießen. Zudem bieten sich das Technikmuseum, die Wanderwege, die Freilichtbühne und der Kletterwald als Ausflugsziele an.

„Mit der Verbesserung der Infrastruktur bei den Ladestation steigt auch die Attraktivität der Elektroautos. Die Stadt Freudenberg stellt sehr gerne ihr Grundstück nahe der Autobahnzufahrt zur Verfügung, um so auch nachhaltig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, Verkehrsemissionen und Lärmbelastung zu vermindern. Darüber hinaus haben die Autofahrer auf der Wilhelmshöhe die Möglichkeit in unmittelbarer Nähe einkaufen und essen zu gehen und so die kurze Ladezeit sinnvoll zu nutzen", betont die Bürgermeisterin der Stadt Freudenberg, Nicole Reschke. „Mit unseren umweltfreundlichen Ladesäulen sind wir bestens gerüstet und haben mit Allego einen erfahrenen Partner für die Ladeinfrastruktur“, so Reschke weiter.

Allego ist bereits seit 2013 mit der Standortprojektierung und der Errichtung von Elektroladesäulen im öffentlichen Raum tätig ist. Gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen baut der Anbieter dieses kontinuierlich aus. Die Infrastruktur und das EV Cloud-System von Allego arbeiten mit offenen Standards und unterstützen unter anderem alle wichtigen Ladekarten und Zugangsapps sowie das vertragslose Bezahlen per Kreditkarte. Somit sind die vier Ladestationen auf der Wilhelmshöhe für fast jedes Elektroauto nutzbar.  Zusätzlich zur Installation der Ladeinfrastruktur ist Allego auch für den Betrieb und die Wartung der Ladesäulen verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Stadt Freudenberg für uns als Schnellladeinfrastruktur-Partner entschieden hat. Gemeinsam wollen wir einen spürbaren Beitrag leisten, um der Elektromobilität als bedeutsamste neue Antriebstechnologie in Europa zum Durchbruch zu verhelfen. Das wird vor allem wie in Freudenberg mit hochleistungsbefähigten Schnellladestandorten gelingen,“ resümiert Tobias Wronski, Projektleiter bei Allego.