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01.12.2021

Forschen und handeln für den Klimaschutz: Westenergie AG und Stadt Freudenberg übergeben Klimaschutzpreis 2021

Auch in diesem Jahr hat die Stadt Freudenberg gemeinsam mit dem Energieversorger Westenergie AG den Klimaschutzpreis ausgeschrieben. Die Fördersumme von insgesamt 3.000  € setzt sich zusammen aus einem von Westenergie zur Verfügung gestellten Preisgeld in Höhe von 1.000 €, mit dem Projekte von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Institutionen prämiert werden können, die zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, der Allgemeinheit zugutekommen und öffentlich zugänglich sind sowie weiteren 2.000 €, die aus dem städtischen Haushalt beigesteuert werden.

Eine Jury aus Vertretern von Westenergie und allen Freudenberger Ratsfraktionen hat die diesjährigen Preisträger aus allen eingegangenen Bewerbungen sorgfältig ausgewählt. Bürgermeisterin Nicole Reschke und Peter Imhäuser, Kommunalmanager der Westenergie, zeichneten jetzt fünf Projekte für den Klima- und Umweltschutz zu Beginn der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Digitalisierung aus.

Die Jury besonders überzeugen konnte in diesem Jahr die Q1 (Jahrgangsstufe 12) der Gesamtschule Freudenberg mit ihrem Projektkurs „Next Generation Design for Climate“. Im Rahmen dieses Unterrichtsformats, das bereits im zweiten Jahrgang angeboten wird, unterstützen u.a. wissenschaftliche Mitarbeiter/innen der Universität Siegen die Oberstufenschüler/innen bei der Bearbeitung von Projekten, die neben einem Beitrag zum Klima- und Umweltschutz auch einen Nutzen für die Gesellschaft haben sollen. In diesem Schuljahr ist die Kursstärke bereits auf das Doppelte des ersten Durchgangs angewachsen und soll langfristig fester Bestandteil des Kursangebotes werden. Das Projekt erhält eine Fördersumme von insgesamt 1.500 €.

Ebenfalls beeindruckt zeigte sich die Jury von dem Heimatfreunden Oberfischbach e.V. mit ihrem Projekt „Oberfischbach. wertvoll.“ zum Thema Ressourcenverschwendung. In der Molkereistraße ist im Umfeld des Dorfgemeinschafshauses ein kleiner Wertstoffsammelpunkt entstanden. In einem Flyer informiert der Verein die Bürger/innen über die Abgabemöglichkeit von Aluminium, Jeansstoff und Kronkorken, die in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern recycelt und wiederverwendet werden können. Ein nachhaltiger und überzeugender Einsatz für den Klimaschutz, der mit einem Preisgeld von 600 € belohnt wird.

Weitere Klimaschutzpreise in der Kategorie „Schulen“ gehen an die Grundschulen Alchen und Oberfischbach. Ein Preisgeld von 400 € erhält die Grundschule Alchen für ihr Projekt „Tierwelt im Schulgarten“, bei dem die Klasse 3a in diesem Herbst Igelhäuser als Winterquartier gebaut hat. Die Grundschule in Oberfischbach wird mit einem Preisgeld von 300 € honoriert. Diese hat im Rahmen ihrer Aktionswoche „Müll - nein danke“ nach den Herbstferien in den einzelnen Klassen verschiedene Projekte zur Mülltrennung bzw. -vermeidung durchgeführt und die Schüler/innen so für das Thema sensibilisiert.

Die vierköpfige Familie Gebser hat bereits 2019 mit der umfangreichen Renaturierung des Familiengrundstücks begonnen. Seither wurden u. a. Vogel- und Insektenschutz-Gehölze, eine Streuobstwiese, Staudenbeete und vieles mehr neu angelegt. Weiter Projekte, z. B. eine Regenauffangstation zur Bewässerung, sind bereits in der Planung. Dieser Einsatz für den Natur- und Umweltschutz vor der eigenen Haustür wird mit einem Preisgeld von 200 € belohnt.