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05.07.2018

Bauarbeiten gestartet - Rundweg Wasserstaaten nimmt Form an

Baudezernent Karl Hermann Hartmann, Bürgermeisterin Nicole Reschke, Stefan Giebeler (alle Stadt Freudenberg) und Doris Herrmann (Landschaftsarchitekturbüro Herrmann und Wendholt) informieren über den Baufortschritt des Rundweges Wasserstaaten.
Baudezernent Karl Hermann Hartmann, Bürgermeisterin Nicole Reschke, Stefan Giebeler (alle Stadt Freudenberg) und Doris Herrmann (Landschaftsarchitekturbüro Herrmann und Wendholt) informieren über den Baufortschritt des Rundweges Wasserstaaten.

Interaktive Erlebnispunkte, Aufenthaltsorte mit besonderen Einblicken in Natur und Landschaft, technisch geprägte Wasserorte bilden das Herzstück des Rundwanderweges Wasserstaaten. Kleine Attraktionen bieten dazu ein vielfältiges Erholungsangebot am Weg.

Aktuell kann man den Bauverlauf am Eicher Weiher (Olper Straße) live mitverfolgen. Hier finden die Auftaktarbeiten für den Wanderweg „Wasserstaaten – Natur trifft Technik“ statt, deren weitere Stationen folgen.

Der 4,5 Kilometer lange barrierearme Weg wird das Thema Wasser und die Bedeutung für die Industrie der Region beleuchten. Die Industriegeschichte der Wassernutzung wird dabei auf Infotafeln erzählt.

„Der Rundweg Wasserstaaten verknüpft dabei den Talraum der Gambach mit dem Technikmuseum und dem Freudenberger Flecken. Wir steigern die Aufenthalts- und Lebensqualität für unsere Besucher und Bürger. Auf diese Weise soll auch der Besucher die Möglichkeit erhalten, Freudenberg zu entdecken“, sagt Bürgermeisterin Reschke.

Die Planungen und Bauleitung für das Projekt hat das Landschaftsarchitekturbüro Herrmann und Wendholt aus Wilnsdorf übernommen. Die Bauarbeiten werden vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Ierardi (Inh. J. Peczkowski) aus Netphen ausgeführt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf knapp 300.000 € und werden durch die Europäische Union und das Land NRW aus dem EFRE-Programm (Europäischer Fond für Regionale Entwicklung) mit insgesamt 80 % gefördert.

 

Fakten und Baubeschreibung:

Gesamtkosten:                      300.000 Euro/brutto

Umsetzungszeitraum:            01.03.2016 - 31.12.2018

Neuentstehung eines Weges von 4,5 km.

Am Backes und am Technikmuseum wird jeweils ein Portal zur übergeordneten Orientierung ausgebildet.

Den Startpunkt für den Besuch der Wasserstaaten bilden die Parkplätze am Eicher Weiher und am Gambachsweiher. Diese beiden bestehenden Parkplätze werden im Rahmen des Ausbaus barrierefrei angebunden und am Gambachsweiher um Wohnmobilstellplätze ergänzt.

 

Beschilderung:

Die Beschilderung beginnt mit einem übergeordneten Schild „ P Stadterleben“ am Parkplatz Eicher Weiher. Wegemarkierungen auf dem Weg helfen bei der weiteren Orientierung. Die Schilder Wasserstaaten erläutern die Aktiv- und Erlebnispunkte und die historische Besonderheiten des Ortes. In dem Landschaftsraum des Gambachs stellen sie neben den Bänken den einzigen Einbau dar.

 

Erlebnisstation Mühle und Wassererlebnisplatz:

In der Mühle gibt es eine Gastronomie mit Außenbereich. Davor soll ein kleiner öffentlich zugänglicher Vorplatz mit Bank, Solitärbaum und Schild entstehen; der historische Bezug wird erläutert. Von diesem Punkt aus erinnert ein auf dem Asphaltweg aufgebrachter blauer Streifen, dass früher ein Mühlengraben an der Talkante bis zum Gambachsweiher verlief.

Unterhalb des Damms ist ein Platz mit Talblick und Wassererlebnispunkt vorgesehen. Gäste haben die Möglichkeit, das Wasser aktiv zu erleben. Dort endet der erste, vom Parkplatz Eicher Weiher kommende barrierefreie, Wegeabschnitt. Bänke laden zum Verweilen ein.

 

Erlebnisstation Gambachsweiher:

Die Erinnerung an die Badenutzung des Weihers wird mit einer schlichten, sehr langen Sitzbank hervorgerufen. Sie wird parallel zu den sichtbaren alten Badehausfundamenten aufgestellt.

Der Wanderparkplatz am Gambachsweiher wird um Wohnmobilstellplätze, Behindertenparkplätze, einen Vesperplatz und eine barrierefreie Wegeanbindung an den Wasserstaatenweg ergänzt. Von diesem Ausgangspunkt erschließt sich ein Großteil des Weiherumfeldes für gehbehinderte Personen.

 

Freibad:

Der Kiosk des Freibades wird um eine Außenterrasse Richtung Gambachsweiher erweitert. Das Freibad bietet den Wohnmobilgästen die Versorgung mit Wasser, Entsorgung des Abwassers und die Möglichkeit, Duschen zu nutzen. Von der Terrasse hat man einen Blick über das Wasser und zum Bach.

 

Gambachtal:

Im Gambachtal wird die Querungsbrücke durch die Stadt Freudenberg saniert und durch ein Informationsschild ergänzt.