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Öl- und Giftunfälle


Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (kurz: „Öl- und Giftunfälle") wie Mineralöle, Säuren, Laugen etc. können zu erheblichen wasserwirtschaftlichen Problemen führen.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Wasser ist auch der wichtigste Grundstoff zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und unerlässlich für die Produktion in Gewerbe und Industrie. Ein Großteil der Trinkwassergewinnung in Deutschland erfolgt aus dem Grundwasser, das im Vergleich zu Oberflächengewässern eine wesentlich geringere Selbstreinigungskraft besitzt. Die Auswirkungen der Schadstoffeinträge in das Grundwasser wiegen daher schwer, da Grundwasserverunreinigungen Langzeitschäden sind.


Sofortmaßnahmen müssen daher das Austreten und Ausbreiten wassergefährdender Stoffe sowie das Entstehen weiterer Schäden verhindern. Die wirksame Durchführung der Maßnahmen erfordert eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Stellen.

 

Meldepflicht

Öl- und Giftunfälle sind daher unverzüglich dem Umweltamt des Kreises Siegen-Wittgenstein anzuzeigen.

 
Die Meldung sollte mindestens enthalten: 

  • Name des Meldenden, ggfls. mit Bezeichnung der Dienststelle
  • Unfallzeit
  • Unfallort
  • Unfallart (z. B. Öl auf einem Wasserlauf, undichter Lagerbehälter)
  • Art und Menge des ausgetretenen wassergefährdenden Stoffes
  • Ausmaß der Gefahr (z. B. Gefahr für eine Kläranlage, einen Wasserlauf, das Grundwasser, die Wasserversorgung, Brand- oder Explosionsgefahr)
  • eventuelle Besonderheiten
  • andere bereits benachrichtigte Stellen.