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18.01.2018

rhenag-Klimapreises 2017: Die Gewinner sind gekürt


13 spannende Projektideen sind in diesem Jahr aus unseren Partnerkommunen für den rhenag-Klimapreis 2017 eingereicht worden – so viele wie noch nie!

Die Klimapreis-Jury, der neben rhenag-Experten auch Dr. Joachim Frielingsdorf und Michael Rohde von der EnergieAgentur.NRW sowie Peter Müller von der Energieagentur Rheinland-Pfalz angehören, haben alle Projekte nach einer genau definierten Bewertungsmatrix bewertet. Wichtigste Kriterien sind der Klimaeffekt, die Nachhaltigkeit, die Vorbildfunktion sowie der sogenannte Realisierungsschub, den die finanzielle Förderung durch rhenag dem Projekt verleiht.

Folgende drei Projekte wurden mit dem rhenag-Klimapreis 2017 ausgezeichnet:

Platz 1: Städtisches Freibad Freudenberg

Mit dem Hauptpreis wurde ein mögliches Konzept ausgezeichnet, das in puncto Klimaeffekt und Nachhaltigkeit Modellcharakter hat. Der für die Erneuerung der Warmwasserbereitung im städtischen Freibad Freudenberg in Frage kommende Lösungsansatz wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 5.500 Euro ausgezeichnet. In diesem Konzept wird ein hocheffizienter Gas-Brennwertkessel in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage dargestellt. Bei diesem Projekt spielt das Duo aus hochmoderner Erdgastechnik und regenerativer Wärmeerzeugung ihre Stärken aus. Die CO2-Vermeidungskosten dieser Kombination sind konkurrenzlos niedrig. Um eine für die Zukunft wirtschaftliche und dem Klimaschutzentsprechende Versorgung im Freibad sicherzustellen, werden zurzeit mehrere Varianten geprüft.

Platz 2: Elektromobilität Landkreis Altenkirchen

Ausgezeichnet wird hier eine in der Energiewendedebatte oft geforderte Kopplung der Sektoren „Strom“ und „Verkehr“. rhenag unterstützt mit 4.000 Euro die Sonnenbetankung der wachsenden Elektroflotte des Kreises. Zusätzliche Lademöglichkeiten sollen an der Musikschule entstehen. Die wird hierfür mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet und mit einem Batteriespeicher. Die E-Fahrzeuge können so abends nach ihrer Heimkehr mit gespeichertem Sonnenstrom aufgeladen werden.

Platz 3: Familienzentrum Mettmann

Das Familienzentrum „Immergrün gleich kunterbunt“ in Mettmann wird mit 500 Euro gefördert. Hier werden schon die Kleinsten für einen schonenden, respektvollen Umgang mit Klima und Natur sensibilisiert – etwa durch spezielle kreative Bildungsformate. Hierbei werden die Erzieherinnen unter anderem von der EnergieAgentur.NRW unterstützt, die dort Fortbildungsmaßnahmen durchführt.