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Wie soll Südwestfalen im Jahr 2030 aussehen? 29.08.2016 


Über 200 Teilnehmer diskutierten beim Südwestfalen Forum im Haus Nordhelle / Bewerbung um Regionale 2022 nicht ausgeschlossen

86202242136a-ocijzvMeinerzhagen/Südwestfalen, 26. August 2016. Alles trübe und grau? Mitnichten! Stark, innovativ und bunt – so sieht sich Südwestfalen in Zukunft. Denn: Wie sieht eine kraftvolle Vision aus, hinter der sich die fünf Kreise und 59 Kommunen der Region ebenso wie Vereine, Initiativen und Unternehmen versammeln können? Und welche wesentlichen Projekte müssen bis dahin auf den Weg gebracht werden? Diese und viele weitere Fragen standen beim Südwestfalen Forum im Haus Nordhelle in Meinerzhagen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Über 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und vielen gesellschaftlichen Bereichen nahmen die Einladung der Südwestfalen Agentur GmbH an und diskutierten mit Leidenschaft und Sachexpertise zur wichtigsten Frage des Nachmittags: Wie sieht eine gelungene „Vision 2030“ aus?

„Der Wettbewerb der Regionen ist längst Realität“, machte Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur GmbH deutlich. „Nur wenn es uns gelingt, an einem Strang zu ziehen, ist Südwestfalen bestmöglich für die Zukunft aufgestellt.“ Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Südwestfalen Agentur und der Landrat des Märkischen Kreises, Thomas Gemke, verdeutlichte, dass „Südwestfalen im Trend“ liege, was nicht zuletzt der stetig steigende Rückhalt in der heimischen Wirtschaft eindrucksvoll belege. Allein in diesem Jahr hätten sich mehr als 40 Unternehmen dem Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ angeschlossen.

Vorgestellt wurde im Verlauf des Nachmittags der Entwurf einer „Vision 2030“ für Südwestfalen. Drei Ziele stehen dabei im Mittelpunkt des knapp sechsseitigen Papiers: Erstens: Südwestfalen sollte im Jahr 2030 bundesweit als Region des besonderen, kooperativen Miteinanders positioniert sein. Zweitens: Südwestfalen will stärkste Region des industriellen Mittelstandes in Deutschland sein. Drittens: Südwestfalen möchte als Inbegriff für attraktives Leben, Arbeiten und Erholen gelten. Hinterlegt werden diese Ziele mit einer ersten Aufstellung möglicher Maßnahmen zur Zielerreichung. Klar definiert sind dabei die beiden Schwerpunktthemen: Digitale Agenda und ein gesteigertes Regionalbewusstsein für das „WIR in Südwestfalen“.

Während einer gut einstündigen Arbeitsphase brachten die Teilnehmer ihre Hinweise zum Visions-Entwurf an den Thementischen Gesundheit, Junges Südwestfalen, Mittelstandsregion, Mobilität, Regionalmarketing, Stadtplanung, Technologie & Gründung, Tourismus und Naturerholung sowie Wertegesellschaft und Zukunft Dorf ein.

Fachliche Unterstützung lieferte Professorin Dr. Ursula Stein, die als Fachfrau für strategische Regionalentwicklung gilt: „Zur Zukunftsfähigkeit einer Region tragen nicht nur hartesw2 Kriterien bei; sondern auch drei weitere wichtige Faktoren: Nachhaltigkeit, Kraftfeld und Visionen.“ Die ‚Vision’ einer Region solle „eher zugespitzt, gut merkbar“ formuliert sein und neben den Kernbotschaften die herausragenden Themen für die nächsten Jahre beinhalten. Ansprechend visualisiert und mit einer guten Portion Bodenhaftung rege eine Vision breit verankert zur Kommunikation, zur Diskussion ¬– und letztlich auch zum Handeln an. „Wenn Südwestfalen diesen Weg konsequent weitergeht, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft der Region“, gab Prof. Stein den Zuhörern mit auf den Weg.

Die Veranstalter zogen am Abend eine positive Bilanz: „Alleine die hohe Teilnehmerzahl und das damit verbundene große Interesse stärkt uns, diesen guten Weg gemeinsam weiterzugehen und auszubauen“, so Hubertus Winterberg. Thomas Gemke verwies zudem auf die hohe inhaltliche Qualität des Visionspapiers. Die zahlreichen wichtigen Hinweise, die während des Tages geäußert wurden, werden in den nächsten Wochen eingearbeitet und der Öffentlichkeit als Entwurf 2.0 zugänglich gemacht.

Vor dem Hintergrund der kommenden weiteren Diskussion in allen fünf Kreisen wertete Landrat Thomas Gemke den bisherigen Stand der „Vision 2030“ zudem als solide Grundlage für eine mögliche südwestfälische Bewerbung um die Regionale 2022 oder 2025, die die Landesregierung kürzlich ausschrieb.
(Fotos: Südwestfalen-Agentur)