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Großes Feuerwehr-Wochenende steht bevor 16.08.2016 


Am Samstag auch „Tag der offenen Tore“ und „FeuerFest“ im Feuerwehrgerätehaus Freudenberg

brand01Wie sich die Brandbekämpfung in den letzten Jahrzehnten verändert hat, wird am kommenden Wochenende in Freudenberg bei zahlreichen Übungen zu sehen sein. Im Rahmen der Erinnerung an den Stadtbrand vor 350 Jahren steht jetzt die Freudenberger Feuerwehr im Mittelpunkt.

Am Samstag, 20. August, zeigen ab 15:00 Uhr Feuerwehrkameraden aus Freudenberg, Büschergrund, Lindenberg und Geisweid, die noch über das historische Ausstattung verfügen, zunächst einen Feuerlöschangriff, wie er um Anno 1900 stattgefunden haben könnte.

Eine zu diesem Zweck aufgebaute „Scheunenkulisse“ am Marktplatz bildet das Brandobjekt, während aus dem KulTourBackes nach alter Väter Sitte einige Personen zu retten sind.

 

brand2Ab 17:30 Uhr beginnt eine Übung mit Fahrzeugen, wie sie in den 1940er Jahren zum Einsatz kamen. Feuerwehrfahrzeuge konnten zu dieser Zeit völlig anders als heute aussehen: Im Dritten Reich fielen die Feuerwehren ab 1938 als „technische Polizeitruppe“ in die Zuständigkeit des Reichsinnenministers. Folglich mussten die Fahrzeuge nun eine Polizei-grüne Farbe tragen. Abgebildet wurde auch nicht mehr ein Stadt- oder Amtswappen, sondern das Hoheitszeichen der Polizei.

Ein Weiteres ist bemerkenswert: In der Zeit von 1939 bis 1945 waren viele Feuerwehrkameraden zum Kriegsdienst eingezogen. Aus diesem Grund wurden eine ganze Reihe Frauen zum Brandschutz verpflichtet. Ihr Einsatz wurde beispielsweise besonders gewürdigt nach den dramatischen Rettungsarbeiten, als am 27. Januar 1945 in der Gambach ein Personen- und Güterzug zusammenstießen: Neun Reisende verstarben damals, 20 weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Hilfe gestaltete sich so schwierig, da kniehoch Schnee lag und kaum Fahrzeuge vorhanden waren.

brand3Bei dieser Übung am 20. August werden in Erinnerung daran deshalb viele Feuerwehrfrauen beteiligt sein.

Zu dieser Übung „Anno 1940“, die von überörtlichen Einheiten unterstützt wird, werden ein Löschgruppenfahrzeug LLG auf Basis eines Mercedes Benz 1500 der Feuerschutzpolizei, sowie ein Tragkraftspritzenanhänger erwartet. Da zur damaligen Zeit eine Bayerische Heereseinheit in Freudenberg stationiert waren, werden sich auch entsprechende Fahrzeuge an der Übung beteiligen..

Zugleich laden die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg und ihr Förderverein am Samstag ab 12:00 Uhr zum „Tag der offenen Tore“ bei ihrem Feuerwehrgerätehaus am Marktplatz ein. Speis und Trank stehen zur Verfügung, die Fahrzeuge und Gerätschaften können besichtigt werden und Aktive der Feuerwehr beantworten gerne alle Fragen und geben Auskunft.

Höhepunkt am Abend ab 19:00 Uhr wird ein „FeuerFest“ sein, zu dem die gesamte Bevölkerung ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen ist.

Am Sonntag, 21. August 2016, wechselt der Schauplatz des Geschehens zum Technikmuseum an der Olper Straße 5. Für Besucher ist an diesem Sonntag auch der ALDI-Parkplatz am Weibeweg geöffnet.

brand4Ab 10:00 Uhr können historische Feuerwehrfahrzeuge besichtigt werden. Zugleich finden Vorführungen am Wasser von Motorfeuerwehrpumpen - von der Lafettenspritze bis zur Pumpe mit Düsentriebwerk – statt.

Ab 11:00 Uhr zeigen die jüngsten Florian-Jünger ihren Kenntnisstand. Nach der Alarmierung über ein „Brandgeschehen im Technikmuseum“, bei der es auch um Personenrettung geht, wird die Jugendfeuerwehr vom Feuerwehrgerätehaus Büschergrund aus mit den modernsten Fahrzeugen der Freudenberger Feuerwehr anrücken. Es beteiligen sich die Gruppen aus Lindenberg, Oberheuslingen und Freudenberg. Sie werden von der Jugendfeuerwehr Kreuztal unterstützt.

 

brand5Jeweils um 12:00 Uhr und 13:00 Uhr wird ein Ordnungs- und Formaldienst zu sehen sein, den Mitglieder der Löschgruppen Büschergrund und Oberholzklau-Bühl der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg präsentieren.

Um 14:00 Uhr erwartet dann die Gäste eine historische Löschübung mit Fahrzeugen der 50er und 60er Jahre. Damit wird das Feuerlöschwesen in Zeiten des „Wirtschaftswunders“ und der Wiederaufbaujahre gezeigt. Es war die Phase, in der auch die Freudenberger Feuerwehren zumeist ihr erstes motorisiertes Fahrzeug erhielten.